Die Erfassung von Daten zum Gesundheitszustand eines Menschen ist sehr sensibel. Die Patientinnen/Patienten mit meldepflichtiger Diagnose müssen über die Meldung an das KKN informiert und aufgeklärt werden. Die Pflicht zur Patienteninformation hat die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt. Die Patientin/der Patient ist von den Meldenden über die Meldung und deren Inhalt, aber auch über das Widerspruchsrecht aufzuklären. Erst danach darf die Meldung an das KKN verschickt werden. Diese Pflicht zur Patienteninformation haben Pathologen in ihrer Eigenschaft als diagnostizierende Ärztinnen/Ärzte nicht.

Sie als Tumorpatientin/Tumorpatient haben jederzeit ein Recht auf Auskunft gegen­über dem KKN und dem EKN. Das heißt, Sie können jederzeit erfragen, ob und welche Eintragungen zu Ihrer Person in einem der Krebsregister gespeichert sind.

Dafür müssen Sie ein Formular vollständig ausfüllen, unterschreiben und bei einer/einem der behandelnden Ärztinnen/Ärzte oder Zahnärztinnen/Zahnärzte abgeben. Diese/dieser sendet das Formular ein und informiert Sie dann über die Rückmeldung aus den Krebsregistern. Das Formular ist auf den Internetseiten des jeweiligen Registers verfügbar.

Die Auskunft ist für Sie kostenfrei.

Im Rahmen der Patienten-information kann Ihnen ein mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz abgestimmter Patienteninformationsflyer ausgehändigt werden.

Hier können Sie das Formular zur Patientenauskunft herunterladen.